Critical Visualisation — School of Design Mainz



Cover Hauptmagazin
Trennerseite der Rubrik Repression
Editorial & Inhaltsverzeichnis (Weiß auf Weiß)
Artikel: Irans Zivilgesellschaft
Artikel: Der etablierte Journalismus hat ein Problem.
Artikel: Türkei: Zensur und Gegenwind
Impression
Cover Mini-Magazin
Inhaltsverzeichnis
Artikel: Da geht der Post ab
Impression

Quellen:

http://cicero.de
http://zeit.de
http://bpb.de
http://fluter.de
http://reporter-ohne-grenzen.de
http://freedomhouse.org
http://spiegel.de
http://stern.de
http://klicksafe.de
http://chinachannel.fffff.at
— persönliche Erfahrungsberichte

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Lena Albert & Ilhem Ben Jaballah


Zensur ist auf der Welt ein allgegenwärtiges Phänomen. Sie schleicht sich in Form von leiser Selbstzensur, unterschwelliger Internetzensur und offensiver Unterdrückung Medienschaffender ins innere aller Systeme.
Die Grenzen zwischen Sender und Empfänger verschwimmen – Leser werden zu Journalisten, Blogger zu Straftätern. Wer entscheidet was falsch oder schädlich ist? Sind es Soziale Netzwerke, Informationsplattformen oder Algorithmen, die Wahrheit von Unwahrheit unterscheiden sollen, um Menschen vor Fehlinformation, gar verstörenden Inhalten zu schützen? Oder ist Zensur lediglich das Produkt totalitärer Regime um gezielt deren Bevölkerung zu indoktrinieren? An dieser Debatte knüpft unsere Ausgabe an. Unterteilt ist das Magazin in drei Themenbereiche:
Repression, Interaktion und Reaktion.
Den ersten Teil „Repression“ widmen wir den wachsenden Möglichkeiten der Zensur und Manipulation der Meinungsfreiheit verschiedener Regime und Institutionen. Den Orten, an denen Menschen die Entscheidungsmöglichkeit genommen wird, ohne dass sie davon Notiz nehmen.
„Interaktion“ setzt sich mit den moralischen Fragen der Zensur auseinander. Welche Freiheiten geben wir als Nutzer zugunsten der Sicherheit im Netz auf? Ist Zensur ausschließlich etwas Schlechtes und muss die Wissenschaft den Anspruch erfüllen, eine einzige Wahrheit zu finden, um alle anderen als Unwahrheiten zu deklarieren? Anlass für eine kritische Auseinandersetzung.
Der dritte Teil „Reaktion“ soll den Stimmen Raum geben, die sich mit ihrer freiwilligen Arbeit gegen Verletzungen der Presse- und Meinungsfreiheit auflehnen, gar sich selbst in Gefahr bringen. Mit ihrem Schaffen leisten sie einen wichtigen Beitrag für eine demokratische Welt – vor allem dort, wo sie noch lange nicht angekommen ist.
Um das Thema Zensur erlebbar zu machen, haben wir uns dazu entschieden ein Magazin zu gestalten, das inhaltsspezifisch zensiert ist.
Nur mit Hilfe des zusätzlich gestalteten Mini-Magazins können die Artikel problemlos gelesen werden.
Wir wünschen viel Spaß mit unserem Projekt.

Lena A. & Ilhem B.


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